Achenbach Hagemeier

Press Release

Pressemittelung August 2016

David Achenbach Projects  

Presents

The Ties That Bind

Georg Baselitz / Sam Francis / Gotthard Graubner / Daniel Heidkamp /  Alex Katz /  Rosy Keyser /      A.R. Penck /  Jon Pilkington / Kasper Sonne / Chris Succo / Norbert Tadeusz / Anke Weyer /  Guy Yanai  

10. September – 2. Oktober 2016
Opening: Samstag,10. September 2016, 15 – 20 Uhr
Geöffnet an Wochenenden von 12 – 18 Uhr und nach Vereinbarung

Die Ausstellung
David Achenbach und Anna Hagemeier freuen sich, die Eröffnung der zweiten Ausstellung des Jahres 2016 von „David Achenbach Projects“ anzukündigen. Unter dem Titel „THE TIES THAT BIND“ konnten für die im September und Oktober stattfindende Show Werke von dreizehn internationalen Künstlerinnen und Künstlern aus den letzten sechs Dekaden gewonnen werden.

Mit „THE TIES THAT BIND“ möchte David Achenbach Projects versuchen, den Bogen zwischen abstrakter und figurativer Kunst zu spannen und einen Ausschnitt der facettenreichen Entwicklung der bildenden Künste von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart zeigen.

 

Die Künstler

Georg Baselitz (1938) wurde im geteilten Nachkriegsdeutschland als enfant terrible der Kunstszene bekannt. Seit Beginn seiner Künstlerkarriere im Jahr 1958 entfaltet er in seinen Werken eine nonkonformistische Darstellungsweise, geprägt von verschiedenen zeitgenössischen Bewegungen. Ruhm erlangte er ab Mitte der 1970er Jahre durch seine „auf dem Kopf“ stehenden Bilder. Durch das auf den Kopf stellen der Bilder nimmt Baselitz ihnen den konventionell zugedachten Inhalt und macht den Bildgegenstand gegenstandslos, beinahe Abstrakt. Themen der Kunstgeschichte werden außer Kraft gesetzt, ohne sie verschwinden zu lassen.

Sam Francis (1923 – 1994) absolvierte sein Studium bei Mark Rothko und Clyfford Still im Kalifornien der 50er Jahre. Bei Ihm zählt nicht so sehr der psychische, momenthafte Impuls wie bei seinen amerikanischen Zeitgenossen des abstrakten Expressionismus. Vielmehr ist Francis daran interessiert die Poesie der Farbmodulation und die Farbe selbst in den Vordergrund zu rücken. „Farbe ist ein Muster, das sich auf der Membran des Geistes abzeichnet.“ In den 1960er Jahren begann er eine sehr persönliche Form des spontanen, gestischen Drippings (Farbauftrag durch spritzende und kreisende Bewegungen) zu entwickeln und arbeitete dabei mit eindrucksvollem, ästhetischen Kalkül.

Auch Gotthard Graubner (1930 – 2013) erprobte seit den 1960er Jahren die Formen des Farbauftrags in seinen abstrakten Bildern. Er begann mit Aquarellen und ging dann über auf die Leinwand, wobei er mit seinen „Kissenbildern“ den zweidimensionalen Raum verließ. Wie bei Francis, steht auch bei Graubner die Farbe im Mittelpunkt seiner Arbeit. Sie ist sein priorisierter Gegenstand der Malerei, die er nicht als Mittel zum Zweck betrachtete. Vielmehr stellte er die Farbe mit Ihrer Materialität in den Vordergrund und verhalf ihr dadurch zur Emanzipation gegenüber Formen und gegenständlichen Darstellungen. Graubner schafft es, ein Eigenleben der Farbe zu entwickeln, das vollends befreit ist von dem Anspruch,  etwas anderes darstellen zu müssen als sich selbst.   

Der Maler Daniel Heidkamp (1980) lebt und arbeitet in New York. Inspiriert von der Arbeitsweise der Impressionisten, beginnt er auf der Suche nach seinen gegenständlichen Motiven „en plein air“ zu malen, also unter freiem Himmel, genau dann wenn Ihm ein alltäglicher Augenblick durch Lichteinflüsse oder ähnliches besonders und fast „überirdisch“ erscheint. Er beschäftigt sich intensiv mit der Wirkung des Lichtes und dessen Umsetzung auf dem Bildträger, wobei Ihm etablierte Maler wie Alex Katz als Vorbild dienen. Entgegen vieler seiner Zeitgenossen, die häufig abstrakt malen und neue Medien und Techniken in Ihre Arbeitsweise integrieren, folgt er den Traditionen von Eward Hopper, David Hockney oder Peter Doig. Seine Werke waren zuletzt in der Half Gallery in New York zu sehen.

Alex Katz (1927) lebt und arbeitet ebenfalls in New York. Auch er schwimmt, ähnlich wie sein junger Kollege Heidkamp, als figurativer, amerikanischer Maler gegen den Strom seiner Zeitgenossen, dies allerdings schon seit Ende der 1950er Jahre. Unbeeindruckt von  den abstrakten Expressionisten der ersten „New York School“, zu der unter anderem Willem de Kooning und Jackson Pollock gehören, konzentriert sich Katz nicht wie sie auf Spontanität, Gefühl und die obsessive Energie, sondern legt seinen Fokus auf Perfektion und Vernunft. Er will dabei nicht auf den Gegenstand verzichten, sondern präferiert das Porträtieren des Menschen als Motiv und bleibt dabei stets streng figurativ. So wird er ab Ende der 60er Jahre mit seinen hellen, leuchtenden Farben Vorbild und Schlüsselfigur der frühen Pop-Art.

Die in New York lebende Künstlerin Rosy Keyser (1974) nimmt mit Ihren Arbeiten die gewohnten Wahrnehmungsmuster des Betrachters auseinander, indem Sie im wahrsten Sinne des Wortes die Leinwand auseinander nimmt. Sie collagiert verschiedenste Materialien suburbaner Herkunft wie zum Beispiel Sand, Sägespäne, Seile, Holz und Pappe, der Pinsel wird dabei kaum eingesetzt. Somit wird der Bildkörper zum Gerüst für Expansion und Intervention, die Leinwand wird radikalisiert, ähnlich wie bei einst Fontana und Rauschenberg. Ihre Arbeiten waren zuletzt bei CFA Berlin und Maccarone in New York zu sehen.

A.R. Penck‘s (1939) Werke entstehen seit Anfang der 1960er Jahre. Seitdem entwickelt er eine von Chiffren geprägte Bildsprache, in der er versucht, die aktuelle Welt prägnant und verkürzt darzustellen. Typisch sind reduzierte Figuren, die an prähistorische Zeichen erinnern, fast wie ″Strichmännchen″. Ab 1977 überträgt er seine Motive in den dreidimensionalen Raum, zunächst mit Holzskulpturen, ab 1982 gießt er diese dann auch in Bronze.   

Jon Pilkington (1990) ist einer der jüngsten Positionen der Show. Charakteristisch für ihn sind seine farbenfrohen Bilder, gemalt mit zarter Farbpalette. Sie sind versehen mit skizzenhaften, figurativen Zeichnungen. Diese bilden die Wurzel der Entstehung seiner mehrteiligen Bildkompositionen auf der Leinwand. So erschafft sich Pilkington seinen einzigartigen Gestaltungsraum. Form und Oberflächenstruktur spielen dabei eine wichtige Rolle. Im Kontrast zur lieblichen Farbpalette ist die verwendete Farbe von grobkörnigem Charakter, da Pilkington seine Farben direkt auf dem Atelierboden vermischt. Seine Arbeiten waren 2016 bereits bei einer Solo Show in New York bei 247365 zu sehen, außerdem wird er im September diesen Jahres seine Arbeiten in der COMA Galerie in Sydney ausstellen.      

Kasper Sonne (1974) erforscht in seiner neuen Serie der HTML Paintings die Separation von öffentlichem und privatem, mechanischem und manuellem, immateriellem und körperlichem, virtuellem und reellem. Seine abstrakten Werke erstellt Sonne zunächst mit Grafikprogrammen am Computer, um den Anforderungen der modernen Gesellschaft nach Schnelligkeit und Effizienz gerecht zu werden. Anschließend schickt er sich ausgewählte Designs auf sein Smartphone und versucht dann, sie durch manuelle Prozesse auf die Leinwand zu übertragen. So schafft er es, den Kontrast zwischen technologischen, schnellen Prozessen, und manuellen, zeitintensiven Prozessen im Studio heraus zu arbeiten. Dadurch werden sterile, anonyme, perfekte Computerbilder zu poetischen, persönlichen Werken mit Bezügen zur traditionellen Farbfeldmalerei à la Rothko und Newman. Seine Arbeiten waren 2016 in Dänemark im Herning Museum of Contemporary Art zu sehen.

Chris Succo (1979) ist ein Meister der Abstraktion und der Vielseitigkeit. Der aus Düsseldorf stammende, bereits international renommierte Künstler schafft dynamische Werke, die auf innovative Art und Weise Assoziationen zur lyrisch-gestischen abstrakten Kunst der Nachkriegszeit wecken. Bei der Betrachtung seiner Paintings offenbart sich der Malprozess, bei dem dynamische Bewegungen und Rhythmik unverkennbar sind. Untermalt wird dies durch die beständige Wiederholung von Form und Technik. Unterschiedlich breite Pinselstriche, welche in die noch nasse, dick aufgetragene Farbe von gedeckter Tonalität geritzt wurden, erzeugen pastose Tropfen. An anderen Stellen scheint der farbig gesprayte Untergrund hindurch. Zuletzt stellte er neben zahlreichen internationalen Ausstellungen 2016 im Kunstverein Heppenheim und bei der Journal Gallery in L.A. seine Werke aus.

Norbert Tadeusz (1940 – 2011) war einer der bedeutendsten gegenständlichen Maler der Nachkriegskunst und Meisterschüler von Joseph Beuys. Seine Gemälde sind von starker Farbkraft. Motivisch widmet er sich hauptsächlich dem menschlichen Körper und stellt ihn nach manieristischer Manier in übersteigerten Haltungen und verwirrenden Posen dar. In seinen großformatigen Gemälden und seinen nicht minder wichtigen Papierarbeiten bleibt Tadeusz – entgegen vieler künstlerischer Zeitgenossen – der figurativen Darstellung treu.  

Anke Weyer (1974) ist eine deutsche abstrakte Malerin, die in New York lebt und arbeitet. Zuvor war Sie Schülerin von Per Kirkeby an der Städelschule in Frankfurt. Weyer verleiht ihren großformatigen Bildern Lebendigkeit, indem sie sich energiegeladener Pinselstriche bedient, die Farbe auf die Leinwand tropft, sie sanft verwischt oder grob verreibt. 2015 nahm Sie an einem Programm zur Künstlerförderung im Elaine de Kooning  Studio in den Hamptons teil, 2016 wurden Ihre Arbeiten bereits auf der Liste in Basel und bei der Mier Gallery in L.A. gezeigt.

Guy Yanai (1977) ist ein israelischer, figurativer Künstler. Charakteristisch für seine Malerei sind kräftige Farben und ein klar strukturierter, erkennbarer Pinselduktus. Als Motive dienen Ihm Objekte und Orte des alltäglichen Lebens, die er auf eine vereinfachte Weise darstellt, die objektiv und reduziert wirkt. Seine Darstellungsweise kann als Versuch interpretiert werden, die permanente, auf den Menschen einprasselnde Daten- und Informationsflut zu kanalisieren, zu organisieren und sie zu Kompositionen zu bündeln, die aufs Wichtigste zusammengefasst sind. 2016 waren seine Arbeiten bereits bei Rod Barton in Brüssel, sowie in der Galerie L‘Appartement in Paris zu sehen.

Press release September 2016

David Achenbach Projects   

Presents

The Ties That Bind

Georg Baselitz / Sam Francis / Gotthard Graubner / Daniel Heidkamp / Alex Katz / Rosy Keyser /
A.R. Penck / Jon Pilkington / Kasper Sonne / Chris Succo / Norbert Tadeusz / Anke Weyer / Guy Yanai
 

10 September – 2 October 2016
Opening on Saturday 10 September 2016, 3 p.m. – 8 p.m.
Open to visitors noon – 6 p.m. weekends and by appointment

The space
David Achenbach and Anna Hagemeier are proud to announce the opening of David Achenbach Projects’ second exhibition of 2016. THE TIES THAT BIND, taking place in September and October, brings together works from the last six decades by thirteen international artists.

With THE TIES THAT BIND, David Achenbach Projects sets out to draw connections between abstract and figurative art and to showcase a selection of visual art spanning its multifaceted development from the post-war period to the present day.

 

The artists

Georg Baselitz (b. 1938) gained a reputation as the enfant terrible of the art scene in divided post-war Germany. Since the beginning of his career as an artist in 1958, he has developed a non-conformist method of representation that is informed by a range of contemporary movements. He achieved fame from the mid-1970s with his “upside-down” paintings. By inverting his canvases, Baselitz frees them from their conventionally ascribed subject matter and renders them non-representational, almost abstract. Themes of art history are abrogated, but never quite done away with.

Sam Francis (1923–1994) studied under Mark Rothko and Clyfford Still in 1950s California. Unlike his Abstract Expressionist American contemporaries, his works do not particularly focus on momentary psychological impulses. Instead, Francis is interested in the poetry of colour modulation and in putting colour itself at centre stage. “Colour is a pattern that plays across the membrane of the mind”, as he once put it. In the 1960s, he began to develop an extremely personal form of spontaneous, gestural dripping (applying paint with splashing and circling motions), working with formidable, aesthetic calculation.

Gotthard Graubner (1930–2013) also experimented with methods of applying paint in his abstract works from the 1960s onwards. He started out with watercolours on paper before moving to canvas, then left the two-dimensional sphere entirely with his Kissenbilder, or Cushion Pictures. Like Francis, colour is the focus of Graubner’s output and the favoured subject of his painting, which he did not consider to be a means to an end. He placed the emphasis instead on colour’s materiality, encouraging its self-emancipation from shapes and figurative representations. Graubner succeeds in developing an independent existence for colour, entirely freeing it from the need to represent anything but itself.

The painter Daniel Heidkamp (b. 1980) lives and works in New York. Inspired by the techniques of the impressionists, he begins his search for his figurative motives by painting en plein air, i.e. outdoors, precisely when he perceives an everyday moment to be exceptional and almost “transcendent” due to lighting or other conditions. He intensively studies the effect of light and its transposition on the background, taking established painters such as Alex Katz as his role models. Unlike many of his contemporaries who often produce abstract paintings and incorporate new media and technologies into their technique, Heidkamp subscribes to the traditions of such artists as Edward Hopper, David Hockney and Peter Doig. His works were most recently shown at the Half Gallery in New York.

Alex Katz (b. 1927) also lives and works in New York. Like his young colleague Heidkamp, he goes against the grain of his contemporaries as an American figurative painter, but has done so since the late 1950s. Unfazed by the Abstract Expressionists of the first New York School, such as Willem de Kooning and Jackson Pollock, with their emphasis on spontaneity, intuition and obsessive energy, Katz focuses on perfection and reason. It is not his intention to renounce the object in the process, preferring instead to portray the human subject and remain strictly figurative. With his bright, luminous colours, he became a role model and pivotal figure of the early Pop Art scene from the late 1960s.

 

The New York–based artist Rosy Keyser (1974) breaks down the viewer’s familiar patterns of perception in her works by quite literally taking the canvas apart. She collages a wide range of materials of suburban origin, such as sand, sawdust, rope, wood and cardboard, and only rarely has occasion to use a paintbrush. The physicality of the painting thus becomes a framework for expansion and intervention; the canvas is radicalised along the lines of Fontana or Rauschenberg. Her works have most recently been exhibited at the CFA Berlin and at Maccarone in New York.

A.R. Penck’s (b. 1939) works in the show date from the early 1960s. Since then, he has developed a visual language characterised by ciphers that seek to create a concise and truncated depiction of the world. Pared-down figures reminiscent of prehistoric drawings – almost “stick figures” – typify his creative output. From 1977, he began to transfer his motifs into three dimensions, starting with wooden sculptures and then casting these in bronze from 1982.

Jon Pilkington (b. 1990) is the youngest artist featured in the show. His work is characterised by colourful paintings rendered with a gentle colour palette. His paintings are adorned with sketch-like, figurative drawings that give rise to his multi-part compositions on canvas. Pilkington thus creates a unique creative space dominated by form and texture. In contrast to their subtle hues, the pigments he uses are gritty; Pilkington mixes them right on the studio floor. He already had a solo show this year at 247365 in New York; he will also be exhibiting at the COMA Gallery in Sydney in September.

In his new series of HTML paintings, Kasper Sonne (b. 1974) explores the division of public from private, mechanical from manual, immaterial from material, virtual from real. Sonne first creates his abstract works using computer graphics programs in response to modern standards for speed and efficiency. He then downloads selected designs to his smartphone and attempts to transfer them to canvas with manual techniques. He thus manages to tease out the contrast between swift technological processes and time-consuming, hands-on studio work. Sterile, anonymous and flawless computer images are transformed into poetic, personal works with ties to traditional Colour Field painting as practiced by Rothko and Newman. Sonne’s works were displayed this year at the Herning Museum of Contemporary Art in Denmark.

Chris Succo (b. 1979) is a master of abstraction and versatility. Hailing from Düsseldorf, this internationally acclaimed artist creates dynamic works that innovate on the lyrical, gestural art of the post-war period. When regarding his paintings, the painting process unfolds with its unmistakable dynamic movements and rhythm and is accentuated by the constant repetition of form and technique. Brushstrokes of varying thickness, etched into thickly applied wet paint in muted shades, leave thick droplets of paint, while the spray-painted background shines through elsewhere. Alongside numerous international exhibitions this year, his works were most recently showcased at the Kunstverein Heppenheim and at the Journal Gallery in L.A.

Norbert Tadeusz (1940–2011) was one of the most important figurative painters of the post-war art scene and a disciple of Joseph Beuys. His paintings are characterised by the intensity of their colours. The primary subject of his work is the human body, which he depicts in a Mannerist way in exaggerated positions and perplexing poses. In his large-format paintings and his equally important works on paper, Tadeusz – unlike many of his artistic contemporaries – remains true to the figurative representation.

Anke Weyer (b. 1974) is a German abstract painter who lives and works in New York. Prior to this, she was a student of Per Kirkeby at the Städelschule in Frankfurt. Weyer breathes life into her large-format pictures with energetic brushstrokes that drip paint onto the canvas, smudging it gently or rubbing it roughly. In 2015, she had a residency at the Elaine de Kooning Studio in the Hamptons, and her works were displayed in Basel and at the Mier Gallery in L.A. in 2016.

Guy Yanai (b. 1977) is an Israeli figurative artist whose paintings are characterised by vibrant colours and clearly structured, recognisable brushwork. His simplified portrayals of everyday items and settings appear objective and pared-down. His representation can be seen an attempt to channel and organise the flood of data and information constantly bearing down upon us and to condense it into compositions that are distilled to their essentials. This year, his works have been shown at the Rod Barton gallery in Brussels and the Galerie L’Appartement in Paris.